Vier Jahre ist es jetzt schon wieder her, dass die Dänen Pretty Maids ihr letztes Album veröffentlicht haben. Mit dem Album Pandemonium steht nun der nächste Streich der dänischen Melodic Metal Institution an.
Grosse Experimente oder gar Neuerungen gibt es nicht zu vermelden. Die Pretty Maids setzen auf das was sie am Besten können. Ultrafette Gitarrenriffs, eine raue Gesangstimme und grosse Melodien gepaart mit griffigen Arrangements.
In der Einleitung zu “Pandemonium“ hört man ein Sprachsample von Barack Obama, was den Schluss zulässt, dass die Dänen auch heuer mit Texten aufwarten, welche sich mit aktuellen Problemen unserer Gesellschaft beschäftigen. Der Song selber ist ein perfekter Opener und leitet das Album ganz hervorragend ein. “I.N.V.U.“ setzt ganz auf die schon erwähnten grossen Melodien und entwickelt sich zum Ohrwurm.
Die erste Singleauskopplung “Little Drops Of Heaven“ fängt mit einem etwas kitschigen Keyboardintro an, rappelt sich aber bald zu einem veritablen Rocker. “One World One Truth“ erinnert stark an die Future World Phase der Band und kann auch vollkommen überzeugen.
Was Pandemonium fehlt ist ein richtiger Überhammer Song. Das Album ist voll mit überdurschnittlichen Lieder, aber ein Track wie z.B. Yellow Rain vom Future World Album fehlt.
Pretty Maids Fans und Anhänger von melodischem Metal werden allerdings nach wie vor Vollbedienung finden!