Vlad in Tears

Relapse


Info
Musikrichtung: Modern Metal / Dark Rock

VÖ: 08.03.2024

(Metalville / Rough Trade)

Gesamtspielzeit: 37:53


Das 12-seitige Booklet zeigt auf der Titelseite das Cover-Motiv und auf den folgenden elf Seiten die Lyrics der elf Titel. Wer mehr Informationen sucht, wird von der Band im Stich gelassen. Der Promoter teilt immerhin die Namen der Musiker mit und weist darauf hin, dass (trotz der stilistischen Ausrichtung; Nvf) für das Album keinerlei Synthies verwendet wurden. Was definitiv verwendet wurde, ist ein Schlagzeug, auch wenn das nicht im Line up auftaucht. Ob sich Vlad in Tears Angelo Sasso von Running wild ausgeliehen haben?

Wenn ja, dann ist Sasso flexibel, denn von Running wild oder irgendwelchen Ansätzen irgend eines true Metals ist hier nichts zu hören. Statt dessen bewegen sich die (mindestens) drei Musiker zumindest teilweise im Modern oder Nu Metal Fahrwasser. Dass der Promozettel das Wort Metal tunlichst meidet und die Band als „Dark Rock / Alternative“ verkauft, ist sachgerecht. Denn der Nu Metal hat ja trotz seines Namens mit Metal oft nur am Rande zu tun.

Der melodische Opener passt jedenfalls zu 100% in diese Kategorie und gehört zu den stärksten Nummern des Albums. Die beiden folgenden Songs fallen dagegen kontinuierlich ab und sorgen mit dafür, dass Relapse eher das Blasse, als das Aggressive das Artworks bedient.

Zwei Mal werden Ausrufezeichen gesetzt. Da wäre der bereits erwähnte Opener „Break away“ und „Hallo“ mit seinem wirklich tollen Pop-Refrain. Der Rest ist Beiwerk. Wäre Relapse ein Skat-Blatt, würde ich passen, auf einen starken Partner und darauf hoffen, mit meinen beiden Zehnen ein paar Punkte einzusammeln.



Norbert von Fransecky



Trackliste
1Break away 3:23
2Broken Bones 2:59
3Day by Day 4:05
4Dig deep 3:11
5Fight for another Day 2:28
6Goodbye 4:05
7Hallo 3:39
8Hear me out 3:22
9Live again 3:50
10Me myself and I 3:00
11Not good enough 3:49
Besetzung

Kris Vlad (Voc)
Dario Vlad (B)
Lex Vlad (Git)


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