Mit Into The Pit servieren uns die Amis Ultimatum einen brachialen Thrash Metal Brocken mit deutlichem Old-School Bay Area Einschlag. Tontechnisch richtet man sich dabei nach den Veteranen der US Thrash Szene. Frühe Overkill, Megadeth und Exodus Einflüsse machen sich ein paar mal schön breit.
Die Songs schwanken zwischen mittlerem und schnellem Tempo, und bleiben dabei sehr abwechslungsreich. Durch die o.g. Einflüsse kommen viele Melodien oder Rhythmen bekannt vor, wirklich neues bekommt man nicht geboten, dafür aber guten alten Thrash Metal. Und davon gibt’s in letzter Zeit leider viel zu wenig.
“One For All“ startet mit ein nackenbrecherischem Gitarrenriff, kurz darauf setzt Sänger Scott Waters mit seinem bellenden und gleichzeitig keifendem Gesang ein. Der Song ist netter Opener und weist die Richtung für die restlichen 11 Songs. Die elf Songs sind leider etwas eintönig geraten, und das ist auch schon der größte Kritikpunkt an Into The Pit, die fehlende Abwechslung.
Mit “Wrathchild“ gibt es noch eine gelungene Interpretation eines Iron Maiden Klassikers.
Fazit: Ein etwas zwiespältiges Album, tolle einzelne Songs, aber über die ganze Länge etwas zu eintönig.