Decadence deluxe
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Schlimmer als dem HSV geht‘s Crystal Tears auch nicht. Für die erste Liga reicht‘s nicht; aber in der zweiten legen sie einen soliden Auftritt vor. Der Opener ist dafür symptomatisch. Der rasante Power Metal schmückt sich zwar mit schneidenden Riffs. Ihm fehlt aber der letzte Pfiff.
Power Metal mit viel Gitarrengegniedel, der das Ganze gelegentlich fast neoklassisch wirken lässt, steht im Zentrum von Decadence deluxe. Es gibt aber auch geerdetere Nummern wie den atmosphärisch hymnischen Hard Rocker „Where Angels die“ und „Death haunts forever“, das sich auch im Rage- und Grave Digger-Umfeld bewegen könnte. Das raue „My own Hell“ lädt sich mit Julien Nutz Deyres sogar einen Gast-Growler ein. Beim Intro zu „Bleeding me“ und den Bonus-Tracks kommen auch massiv akustische Instrumente zum Einsatz.
Highlight ist das mitreißende „Sick of it all“.
Solide!
Norbert von Fransecky
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