Das neuste Live-Album von Schnulzenkönig Engelbert Humperdinck wurde zwar nicht in Las Vegas, aber immerhin in
Glittertown Nr. 2, im ´LA Forum` in Amerika, aufgezeichnet. Warum die bereits 1998 mitgechnittenen Aufnahmen erst heute auf
die Welt losgelassen werden, verrät uns der Promoter nicht. Dafür weist er auf die zu der Veröffentlichung gehörende DVD
des selben Ereignisses hin.
Das Live-Album umfasst insgesamt zwanzig Songs aus Humperdincks langjähriger Karriere, darunter Welthits wie
"Quando, Quando, Quando", "Release Me" oder "Portofino" und Bühnenklassiker vom Schlage "After
the Lovin" oder "Can´t take my Eyes off you".
Engelbert blickt auf weit mehr als 100 Millionen verkaufte Tonträger, den Gewinn des Golden Globes und vier
Grammy Nominierungen zurück. Auch nach über fünfzig Jahren im Showbusiness ist er nahezu ununterbrochen auf Tournee.
Im Juni 2003 tourte er in Russland, reiste anschließend direkt nach Nordamerika und wird dort bis Ende November
zahlreiche Konzerte geben.
Geboren wurde Humperdinck als Arnold George Dorsey in Leicester, England. Sein Vater war Angehöriger
des britischen Militärs, seine Mutter eine Violinlehrerin. Im Alter von elf Jahren begann Dorsey mit dem Saxophonspielen.
Mit 17 fing er an zu singen und wurde als Gerry Dorsey berühmt für sein abwechslungsreiches Programm, in dem er auch
andere Künstler glänzend imitierte, insbesondere Jerry Lewis. Eine schwere Tuberkulose-Erkrankung zwang ihn dann zu
einer sechsmonatigen Schaffenspause, die beinahe das Ende seiner Karriere bedeutet hätte. Nach seiner Genesung entschied sich Dorsey zu einem kompletten Neuanfang mit geändertem Markenzeichen. Seither
steht der Name Engelbert Humperdinck auf seiner Visitenkarte.
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