Sinn + Form, das neue Werk des deutschen Frank Bretschneider beschäftigt sich mit der Idee (oder der Tatsache?) der völlig chaotischen Welt. Basierend auf physikalische oder mathematische Theorien und mit zu Hilfename eines Modularen Synthesizersystems kreierte er elektronische Experimentalmusik im Stile elektronischer Klangforscher der 50er und 60er Jahre.
Das Ergebnis kann man kaum Musik nennen. Die Grundlage, das völlige Chaos, kann man den fiependen, knarrenden, pfeifenden und klackernden Geräuschen durchaus erkennen.
Allerdings entsteht aus diesem Chaos leider selten etwas Hörbares. Sicherlich entstehen mitunter höchst interessante Klangmuster, zumeist bleibt das Klangbild aber dissonant und, man verzeihe mir, unhörbar.
Wahrscheinlich habe ich hier ganz große Kunst vor mir – aber erkennen kann ich sie leider nicht. Sinn + Form ist für mich leider nur dissonantes Geräusch und wie bereits geschrieben – unhörbar.