····· Uriah Heep locken ihre Fans mit etlichen Goodies zum Vorbestellen des neuen Albums ····· Das Morgen ist für The frozen Autumn melancholisch-düster ····· Die deutsche Electro-Popper In good Faith sind auf dem Weg zu sich selbst ····· The Selecter und The Beat (feat. Ranking Roger) gehen 2018 gemeinsam auf Co-Headliner-Tour! ····· Beth Hart & Joe Bonamassa veröffentlichen ihr neues Album Black Coffee am 26. Januar! ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

The Corrs

Jupiter Calling


Info

Musikrichtung: Folk-Pop

VÖ: 10.11.2017

(Warner)

Gesamtspielzeit: 55:23

Internet:

http://www.thecorrswebsite.com/
http://www.warnermusic.de/
http://www.medienagentur-hh.de/

The Corrs stammen aus Irland und bestehen im Kern aus den vier Geschwistern Andrea, Caroline, Sharon und Jim. 1995 kam der Durchbruch für die Musiker mit dem Album “Forgiven, Not Forgotten“. Hierbei handelte es sich um einen gelungenen musikalischen Spagat zwischen glatter Popmusik und Elementen traditionellen irischen Folks, der jedoch anteilig wesentlich weniger vertreten war. Mit "Toss The Feathers" konnte man jedoch beweisen, dass es auch traditionell bestens klappte. Später sollte die Band weiter in den Mainstream hineingleiten, vielfach wird das Debüt bis heute als das beste Album betrachtet.

Nach zwischenzeitlicher Pause und Soloprojekten gab es ein offizielles Comeback vor zwei Jahren., mit dem Album “White Light“, einem eigentlich reinen Popalbum. Jupiter Calling, das siebte Studioalbum, geht hier einen angenehmen Schritt zurück, zugunsten folkiger Einflüsse aus alten Zeiten. Der Produzent T-Bone Burnett bewies ein gutes Händchen, die Band auf diese Schiene zu bringen, die musikalisch wieder mehr Substanz und Qualität aufweist. Songs wie "Son Of Solomon“ (wunderbar keltische Ausrichtung), "Dear Life," und "Live Before I Die" bestechen durch ihre ruhige und harmonische Gangart und offenbaren eine sehr angenehme und warme Stimmung, die der Band und den Stimmen der Ausführenden gerechter wird als die reine Pop-Ausrichtung.

Als emotionaler Höhepunkt mag der letzte Song, “The Sun And The Moon“ gelten, der mit knapp acht Minuten Länge mit sehr dramatischer und beeindruckender Atmosphäre punktet. Ganz langsam steigert sich die Stimmung und dezent mystisch im Ausdruck strahlt das Stück, verträumt dahinfließend, vielleicht die Essenz ihrer Musik ausdrückend, ich denke, so hätte die Band von Beginn an klingen sollen. Denn genau hier sehe ich die bessere Mischung zwischen Folk und einem Pop, der nicht zwingend Charts-orientiert ist.



Wolfgang Giese

Trackliste

1 Son Of Solomon (4:21)
2 Chasing Shadows (3:36)
3 Bulletproof Love (3:17)
4 Road To Eden (4:41)
5 Butter Flutter (3:44)
6 SOS (3:36)
7 Dear Life (4:18)
8 No Go Baby (2:46)
9 Hit My Ground Running (4:39)
10 Live Before I Die (4:10)
11 Season Of Our Love (3:43)
12 A Love Divine (4:35)
13 The Sun And The Moon (7:51)

Besetzung

Andrea Corr (lead vocals, tin whistle, ukulele, piano - #8)
Caroline Corr (drums, vocals, percussion, cajon, bodhran)
Sharon Corr (violin, vocals, piano - #10, 11, 13)
Jim Corr (keyboards, piano, electric and acoustic guitar)
Anthony Drennan (electric and acoustic guitar, mando-guitar, electric sitar)
Robbie Malone (bass guitar, double bass - #7)
Jay Bellerose
Keefus Ciancia
Patrick Warren
Mike Piersante

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger