····· Auf Album Nummer Fünf interpretiert Markus Kohl seine Klassiker neu ····· Nach den Studio-Alben werden nun auch ein Best of- und ein Live-Album von Pink Floyd auf Vinyl widerveröffentlicht ····· Für ihre Frühjahrs-Tour haben J.B.O. die Wiener Rammelhof als Support bestätigt ····· Europe zeigen neues Video ····· Die Erfurter Traditionsmetaller Macbeth rereleasen ihr zweites Demo als Vinyl-EP ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Siena Root

A Dream of lasting Peace


Info

Musikrichtung: Classic Rock

VÖ: 26.05.2017

(MiG / Indigo)

Gesamtspielzeit: 44:06

Retro-Rock ist seit Jahren das große Ding und Siena Root gehören mitten in diese Welle, machen dabei aber ihr eigenes Ding. Sie greifen mächtig in die 70er Jahre zurück, gehen aber weder in Richtung Psychedelic-, noch Blues-Rock, sondern machen primär auf klassischen Hard Rock. Und wenn Erik Petersson in die Tasten greift, steht sofort der Geist Jon Lords auf der Bühne.

Allerdings klingen Siena Root nie wirklich nach Deep Purple. Sie bauen seinen Orgelstil in einen Hard Rock Mix ein, der dann doch gut in die psychedelischen 70er Jahre passt. Darin tauchen immer wieder Blues- und Jazz-Elemente auf. Und auch an Uriah Heep oder Pink Floyd beginnt man sich zu erinnern.

Die Stärken von Siena Root liegen beim Groove und auch in den ruhigen Momenten, die sie z.B. bei dem sehr langsamen bluesigen „The Piper won’t let you stay“ oder der sehr ruhigen ersten Hälfte von „Empty Streetes“ ausspielen.

Auch mit satter Power versuchen sie es. Das gelingt vor allem bei „Going Underground“ mit seiner an Heep anknüpfenden Orgel, dem groovenden Opener „Secrets“ und dem krachenden „Make believe“. Oft wirken Siena Root aber etwas schaumgebremst. Bin gespannt wie sich das auf einer Live-Scheibe anhören wird.



Norbert von Fransecky

Trackliste

1Secrets 3:38
2 Tales of Independence 3:39
3 Sundown 4:19
4 The Piper won't let you stay 6:09
5 Make believe 4:50
6 Growing Underground 3:56
7 Empty Streets 4:54
8 No Filters 3:45
9 Imaginarium 3:54
10 The Echoes unfold 5:02

Besetzung

Sam Riffer (B)
Love Forsberg (Perc)
Erik Petersson (Orgel)
Samuel Björö (Voc)
Matte Gustavsson (Git)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger