····· Cryptex-Gitarrist André Mertens steigt zum Mitautor auf ····· Die italienische Natur und ein Friedhof um die Ecke bescheren uns Deadsmoke ····· Backtrack meinen’s nicht gut mit ihrer Umwelt ····· Musik machen können die Planetshakers - aber wirken sie auch Wunder? ····· Carlos Santana sieht den Blues bei Tommy Castro „in guter Hand“  ·····  >>> Weitere News <<<  ····· 

Reviews

Night Demon

Darkness Remains


Info

Musikrichtung: Heavy Metal

VÖ: 21.04.2017

(Steamhammer / SPV)

Gesamtspielzeit: 38:07

Internet:

http://www.nightdemon.net
http://www.facebook.com/nightdemonband
http://nightdemon.bandcamp.com/

Tja, was für ein Bohei wurde denn um Night Demon veranstaltet, als sie vor zwei Jahren mit ihrem Debütalbum um die Ecke schossen... Aber Curse Of The Damned war mit seinem wurzeltreuen NWOBHM-Sound schon irgendwie cool. Aber ganz so mitreißend wie die selbstbetitelte EP oder eben ein Liveauftritt der drei Herren war es dann doch wieder nicht. Liegt vielleicht auch daran, dass der Band der Hauch des Besonderen schon etwas abgeht.

Aber sei’s drum. Auf Darkness Remains gelingt es der Ami-Truppe etwas besser an das Liveerlebnis ranzukommen. Zudem klingen auch die Songs etwas runter und besser im Fluss als auf dem Vorgänger. „Maiden Hell“ zum Beispiel ist schon fast Speed Metal mit einem launigen Mitgröl-Refrain, „Black Widow“ gibt nicht viel weniger Gas und schlängelt sich ebenso eingängig in die Gehörgänge, während „Life On The Run“ kräftig rockend um die Ecke tuckert und nebenbei eine gute Dynamik bietet. Meistens bewegt man sich im flotteren Midtempo, aber stets nicht ohne einer Portion kräftiger Rockigkeit.

Für notwendige Abwechslung sorgen das spiellaunige Instrumental „Flight Of The Manticore“ sowie der ungewöhnlich düster-atmosphärische Titeltrack, der zeigt, dass Night Demon auch dezent anders können. Wer dann nach 38 Minuten noch ein bisschen mehr braucht, der muss zur digitalen (!) Version greifen, auf der es noch Coversongs von Queen („We Will Rock You“) und Black Sabbath („Turn Up The Night“) als Bonus gibt.

Nun denn, wem Curse Of The Damned gefallen hat, der kann gerne auch hier zugreifen und wird definitiv seinen Spaß haben. Alle anderen: eine Probefahrt schadet nicht. Live sollte man sie das Trio aber nicht entgehen lassen.



Mario Karl

Trackliste

1Welcome to the Night3:51
2 Hallowed Ground3:53
3 Maiden Hell2:43
4 Stranger in the Room4:09
5 Life on the Run3:34
6 Dawn Rider3:22
7 Black Widow3:26
8 On Your Own3:27
9 Flight of the Manticore4:06
10 Darkness Remains5:31

Besetzung

Dustin Squires (Schlagzeug)
Brent Woodward (Gitarre)
Jarvis Leatherby (Gesang, Bass)

So bewerten wir:

00 bis 05 Nicht empfehlenswert
06 bis 10 Mit (großen) Einschränkungen empfehlenswert
11 bis 15 (Hauptsächlich für Fans) empfehlenswert
16 bis 18 Sehr empfehlenswert
19 bis 20 Überflieger