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Neuausgabe von Rock Classics – Das Sonderheft: Pink Floyd




Info
Autor: Pink Floyd

Titel: Rock Classics Nr. 17 – Pink Floyd – Das Sonderheft

Verlag: SLAM Media

ISBN: 0000004918289

Preis: € 9,90

116 + CD Seiten

Internet:
http://www.rockclassicsmag.com

2011 erschien bereits einmal Rock Classics – Das Sonderheft #6 mit dem Titel Pink Floyd: Mythen – Raritäten – Genie & Wahnsinn. Nun gibt es eine überarbeitete Neuauflage mit dem Untertitel Legenden des Rock: Genie und Wahnsinn – Mythen und Fakten. Das zeigt zum einen, dass das ursprüngliche Heft erfolgreich verkauft wurde, zum anderen, dass es genügend neues Material über Pink Floyd geben müsste, um auch Käufer des ersten Heftes vom Neukauf zu überzeugen. Doch ist dem wirklich so?

Zunächst einmal fällt auf, dass der Umfang um über zehn Seiten verringert wurde. Man hat also den ursprünglichen Inhalt deutlich abgespeckt, denn es gibt ja auch neue Artikel. Zentral geblieben sind die Biografien über die einzelnen Bandmitglieder Syd Barrett, Roger Waters, David Gilmour, Richard Wright und Nick Mason, sowie die verschiedenen Bandphasen anhand der Studioalben. Neu ist dabei natürlich das letzte Studioalbum, welches unter dem Banner Pink Floyd erschienen ist: The Endless River. Auf einer Doppelseite wird auch die ganz neue und umfangreiche Box The Early Years: 1965 – 1972 abgehandelt. Dazu gibt es auch ein ganz aktuelles, sechsseitiges Interview mit Nick Mason, der bei der Erstellung dieser Box und dem Aufbau eines Pink Floyd Archivs die treibende Kraft war. Ein Interview mit David Gilmour zu seinem aktuellen Album Rattle That Lock schließt sich an. Und auch seine Frau Polly Samson kommt zu Wort, zeichnet sie sich doch für viele Texte im Werk ihres Mannes verantwortlich. Das war es dann im Prinzip auch schon mit den Neuigkeiten.

Die beiliegende CD Sons & Daughters Of Pink Floyd mit Bands, die hörbar von Pink Floyd beeinflusst sind (u.a. Porcupine Tree, RPWL oder Mastodon), gab es schon bei der Erstauflage.
Anmerkung der Redaktion: Allerdings wurde die Tracklist deutlich verändert. Nur die Stücke von Opeth, Anathema, Dream Theater, Krokodil und The electric Family wurden beibehalten. Mastodon und Pain of Salvation wurden komplett gestrichen und Nosound, The Pineapple Thief, RPWL und Steven Wilson sind mit anderen Stücken am Start. Insgesamt reduziert sich dadurch die Spielzeit von über 70 auf etwa 50 Minuten.
Dagegen hat man auf die ursprünglich beiliegenden Poster verzichtet. Insgesamt erscheint mir die überarbeitete Neuauflage des Heftes nur für Leute interessant, die die Erstauflage nicht besitzen. Der Preis ist – angesichts des geringeren Umfangs, der wenigen neuen Inhalte und der nicht mehr enthaltenen Poster – etwas hoch. Immerhin deutlich teurer, als die erste Auflage. Kann man kaufen, ist aber nicht wirklich essentiell.


Ingo Andruschkewitsch



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