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Artikel

The Seer: Die Musik liegt uns einfach am Herzen!

Info

Gesprächspartner: The Seer (Shook)

Zeit: 16.05.2010

Interview: Telefon

Stil: Rock

Internet:
http://www.theseer.de
http://www.myspace.com/theseermusic

Fast 20 Jahre in Originalbesetzung zusammen. Sechs Studio- und zwei Livealben, von denen über 100.000 Einheiten abgesetzt wurden. Über 500 Konzerte. Supporttourneen mit Fish, ZZ Top, Gotthard und Schandmaul. Das ist im Groben die Bilanz der Augsburger Kultband THE SEER. Was 1990 noch unter dem Einfluss von Bands wie U2 und Big Country begann (von deren dritten Album man den Bandnamen entlieh), wurde alsbald zu einem ganz eigenen lebensfrohen Bandsound. Und dieser ist eindeutig im Rock beheimatet. Wer die begnadete Liveband einmal auf der Bühne gesehen hat, wird das bestätigen können. Dazu kommen noch keltische Einflüsse und zahlreiche tolle, teils poppige Melodien. Heading for the sun nennt sich das jüngst veröffentlichte neue Album des bodenständigen Quintetts. Hiermit hat sich die Band noch einmal selbst die Krone aufgesetzt. Den Rundling kann man gut und gerne neben die eigenen Sternstunden Across the border und Liquid stellen. An einem trüben Sonntagnachmittag, an dem der FC Augsburg gerade in seiner neuen Impuls-Arena um den Bundesligaufstieg kämpfte (und bekanntlich scheiterte), sprach MAS mit Sänger und Gitarrist Shook über die jüngsten Ereignisse bei THE SEER. Dieser entpuppte sich als auskunftsfreudiger und sympathischer Gesprächspartner - ganz wie man ihn von der Bühne her kennt.

THE SEER - Jo Corda, Jürgen N. Möller, Shook, Peter Seipt, Michael Nigg



Heading for the sun - was will uns dieser Albumtitel sagen; strebt ihr jetzt noch einmal richtig der Sonne entgegen, so eine Art zweiter Karriereanlauf?

Der Titel stammt aus einem der Songs des Albums - aus „Wasted“. Bei „Wasted“ geht es darum, dass die Leute immer danach streben, dass sie etwas erreichen wollen. Symbolhaft eben die Sonne. Ich finde daran interessant, dass dies eine sehr ambivalente Sache ist. Es ist positiv wenn man nach einem Ziel strebt. Andererseits ist es negativ, wenn man nie mit dem zufrieden ist, was man hat. Von daher ist dort eine Doppelbedeutung drin. Wir sind auch zufrieden mit dem was wir erreicht haben. Aber so ganz ohne Ziele geht es dann auch nicht.

Die Reaktionen die ich mitbekommen habe waren fast nur positiv. Seid ihr überrascht davon oder einfach nur glücklich, dass man euch nicht vergessen hat?

Unsere Fanbasis haben wir natürlich nicht verloren. Wir waren nie richtig weg von der Bildfläche. Ich bin schon sehr froh über die positiven Reaktionen, weil ich selbst das Album sehr gelungen finde. Eigentlich unser bestes bisher. Und das haben wir selbst auch noch nicht so oft gedacht. Bei Liquid ging es mir so. Das war immer mein Favorit. Aber jetzt bin ich richtig happy. Wir hatten uns vorgenommen, so ein richtig druckvolles Album hinzubekommen, bei beim die ganzen Schlagzeug- und Gitarrensounds richtig Power und Druck haben. Und ich denke, das haben wir echt so umgesetzt. Der Sound gefällt mir tierisch gut. Das haben wir natürlich unserem Produzenten zu verdanken, der das tontechnisch umgesetzt hat. Von daher ist es toll, dass die Leute dies akzeptieren. Ich glaube, unsere Fans sind schon zufrieden damit.

Dieses Druckvolle war also so auch euer Ziel, als ihr ins Studio gingt. Oder schreibt man sich die Songs einfach so von der Leber weg und sieht was daraus entsteht?

Es ist schon so, dass die Songs erst einmal einfach so entstehen. Der jeweilige der den Song komponiert, hat wahrscheinlich schon ein Bild vor Augen, wie es denn klingen soll. In dem langen Prozess von den ersten Demos bis zur endgültigen Produktion verschiebt sich dieses Bild aber auch immer wieder und die Songs verändern sich zum Teil stark. Was dann endgültig im Sound gemacht wird, kommt durch den Mix am Schluss. Da kann man dann nur hoffen, dass die Leute die dort an den Reglern sitzen das in unserem Sinne hinbekommen.

Mit Chris Wolff hattet ihr ja einen tollen Mann mit dabei. Aber ich war recht überrascht von der Wahl. Wie kamt ihr gerade auf ihn?

Das war ein kurzer Prozess. Unsere Plattenfirma F.A.M.E. Recordings schlug ihn vor. Er kam nach Augsburg in unser Studio. Wir haben uns dann erst mal kennen gelernt und ein paar Songs gemeinsam durchgehört. Er hatte von Anfang an Lust das zu machen. Er ist ein wahnsinnig netter Mensch. Die Chemie hat einfach gepasst. Uns war gleich am ersten Abend klar, dass dies unser Mann sein wird. Es hat sich dann auch während des ganzen Prozesses bewiesen, dass wir echt gut zusammenpassen.

Wie liefen denn die Aufnahmen zu Heading for the sun ab? Ich habe gelesen, ihr seid dabei schon etwas rumgekommen.

Wir haben das Schlagzeug in München aufgenommen, im Pilotstudio, weil wir einfach einen großen Raum brauchten. Das ging relativ schnell. In zwei bis drei Tagen waren sämtliche Schlagzeugspuren aufgenommen. Dann haben wir die erste Hälfte der anderen Instrumente in unserem Studio in Augsburg aufgenommen. Und dann wieder ins Pilot, die zweite Hälfte aufgenommen. Danach gingen wir für den Rest nach Ostfriesland, zu Chris Wolff. Die Gesänge haben wir in einer knappen Woche auch dort durchgezogen.

Wenn du schon den Gesang ansprichst: Bei der Single „Raining“ gehst Du ja ungewöhnlich hoch hinaus. Hat Dich Chris angetrieben, hier etwas zu experimentieren?

Die Gesanglinie war von Anfang an in diesem Lied drin. Da ich es komponiert habe, bin ich selbst Schuld, dass ich hier Kopfstimme singen muss. (lacht) Im Studio geht das immer ganz gut. Schwieriger wird es auf der Bühne, dies live umzusetzen. Ich habe schon ganz ordentlich gesangliche Qualitäten, ich mache das ja auch schon lange genug. Aber ich habe bisher selten mit Kopfstimme gearbeitet. Ich merke es jetzt schon bei den Konzerten, dass wenn die Monitore nicht ganz 100 % passen es echt ein Kampf ist, weil Du Dich dann nicht hörst.

Elektrische Sitar

Jo Corda hat mal wieder ein paar neue Instrumente mit ins Studio geschleppt. Zum Beispiel die elektrische Sitar, früher schon die Bouzouki. Wie kommt er denn immer wieder auf dieses ausgefallene Zeug?

Ich weiß auch nicht, wie er da immer hinkommt. Das ist wirklich interessant. Die Bouzouki war ja schon so eine Entdeckung und jetzt diese elektrische Sitar. Das ist auch ein fürchterliches Teil. Einen Schönheitspreis gewinnt er damit nicht! (lacht) Er ist immer gleich Feuer und Flamme bei so etwas und möchte es bei uns ausprobieren. Das prägt natürlich schon den Stil, finde ich. Das ist so ein Hinhörer, wenn die Sitar kommt. Er macht das jetzt auch auf der Bühne. Inzwischen ist das ein ganzes Arsenal, das er mitschleppen muss. Und ich finde es klasse! Ich bin gespannt was er als nächstes mitbringt.

Was er jetzt weniger spielt ist die Geige. Hat er über die Jahre das Interesse an seinem früheren Markenzeichen verloren, oder warum gibt es die nicht mehr so oft zu hören?

Das liegt wahrscheinlich einfach an den Songs die wir ausgewählt haben. Wir hatten am Anfang 26 Stücke, die auf 12 runtergekürzt werden mussten. Da war zufällig keines mit der Geige dabei. Ich finde dadurch klingt das Album sehr rund. Die Geige beeinflusst schon sehr stark den Stil von einem Lied. Aber das ist in keinster Weise eine Absage an dieses Instrument. Unsere Fans lieben es, wenn er die Geige spielt. Das wird weiterhin ein Teil unserer Band sein.

Wieder zu hören gibt es auch den Konrad Stock mit seinen Tin Whistles und Dudelsäcken, nachdem er euch live in den letzten Jahren oft unterstützt hat. Wie seid ihr denn das erste Mal in Kontakt mit ihm gekommen?

Wir haben den Konrad in München kennen gelernt, als wir 2000 Vorgruppe für Joe Cocker auf dem Tollwood Festival waren. Er war damals als Notarzt eingesetzt. Er ist ein alter Schottlandfan und spielt auch diese Instrumente. Wir haben vor langer Zeit Demos in Augsburg aufgenommen und wir wollten das mal ausprobieren. Seitdem sind wir immer in Kontakt geblieben. Das ist schon klasse, wenn da mal einer in echt diese Instrumente spielt und nicht das Keyboard das übernehmen muss. Er ist auch ein sehr einsatzfreudiger Typ. Er verdient bei uns ja nicht das große Geld. Er verbringt aber gerne die Zeit mit uns und wir haben es gern, wenn er dabei ist.

Gab es nie Überlegungen ihn vielleicht etwas fester mitzunehmen, als Tourbegleitung oder ähnliches?

Das könnten wir natürlich mal machen. Aber das hat sich bisher noch nicht ergeben. Es ist halt für ihn immer ein wahnsinniger Aufwand. Er kann nicht bei jedem Song mitspielen. Das müsste man sich schon sehr gut überlegen, ob man das finanziell stemmen kann oder er dann Lust darauf hätte. Wir machen das halt jetzt immer bei einzelnen Festivals. Aber dauerhaft bleiben wir zu fünft!

Jetzt mal etwas ganz anders: Was hast Du am 16. Dezember 2001 gemacht?

(überlegt) Hm, wirklich keine Ahnung.

Das war der Todestag von Stuart Adamson.

Das hätte ich jetzt nicht so genau gewusst.


Warum ich das jetzt frage: U2, The Men The Couldn't Hang und auch Big Country, das sind ja so eure alten Idole. Spielen die noch eine Rolle heute? Lässt man sich immer noch inspirieren davon oder hat man einfach seine festgefahrene Schiene?

Inzwischen haben wir schon so einen eigenen Stil. Ich höre mir da nicht irgendwelche Songs an und möchte dann ein Lied schreiben, das wie dieses oder jenes klingt. Natürlich haben die alle in unserem musikalischen Verständnis alle ihre Spuren hinterlassen. Stuart Adamson sowieso. Ein absolutes Genie für mich! An den alten Big Country-Platten hört man sich auch irgendwie nicht ab und die klingen genauso frisch wie damals. Auch bei den alten U2-Platten geht es mir so.

Wenn wir schon von alten Platten sprechen: Welche fünf Alben haben The Seer am meisten musikalisch beeinflusst, bzw. geprägt?

Oh Gott, das ist jetzt aber schwierig! Eine fällt mir da sofort ein. Und zwar Unforgetable fire von U2. Das ist absolut prägend gewesen. Als nächstes fällt mir die 83’er LP von Genesis ein. Von Marillion Script for a jester’s tear. Die erste Big Country, The crossing.

Ganz klischeehaft müsstest Du ja jetzt fast etwas von Runrig oder den Hooters nennen!

Bei Runrig hat man sich so ein bisschen abgehört, finde ich. Die letzten Alben haben einfach nicht mehr so die Kraft wie früher. Dafür habe ich habe noch etwas Aktuelleres. Sam’s town von Killers. Das ist auch ein grandioses Stück Musik.

Der Folkanteil in eurer Musik ist mittlerweile verschwindend gering. Nervt es nicht nach all den Jahren immer noch als Folk- oder Folkrockband bezeichnet zu werden?

Ja das nervt total! Ich finde, wir waren noch nie Folkrock. Wir spielen auf vielen Folkfestivals und sind da immer ein wenig die Exoten. In den schlimmsten Zeiten stand da „The Seer - Irish Folk“ auf den Plakaten. Das ist ja vollkommener Humbug! Ich könnte gar nicht Irish Folk spielen. Ich habe gar keinen Schimmer wie man diese Musik spielt. Aber dieses Klischee kommt immer wieder. Mein Gott, hören die Leute eigentlich nicht hin? Wir sind eine Rockband. Und ich finde auch, Big Country oder Runrig sind keine Folkrockbands. Wir stehen halt in der Tradition solcher Bands, die zwar einen keltischen Einfluss besitzen, aber grundlegend Rockbands sind.

Mit „Please“ standet ihr damals Ende der 90er kurz vor dem großen Durchbruch, was aber dann leider nicht ganz geklappt hat. Blickt man da nicht manchmal wehmütig auf die Art „was wäre wenn“ zurück?

Ja gut, das kann man sich immer fragen. Bei „Please“ waren wir wirklich nahe dran. Was damals gefehlt hat, war richtig viel Geld von der Plattenfirma in die Hand zu nehmen, ein Video zu drehen und eben diese MTV-Schiene auch noch zu bedienen. Wir hatten kein Video damals. Dann waren wir auf Radio angewiesen. Und dann stockt es halt irgendwann mal. Auf der anderen Seite sind wir sehr glücklich wie es inzwischen gelaufen ist. Wir haben nach wie vor einen riesigen Spaß an der Musik. Vielleicht wäre uns der im absoluten Profibusiness irgendwann abhanden gekommen. Darum ist es immer müßig, sich über solche Dinge Gedanken zu machen. Es ist halt schade. Wir erleben das momentan mit „Raining“, dass einige Sender uns leider nicht so unterstützen, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte.

Und das wo das Lied ja die Radiosingle schlechthin wäre!

Aber es ist halt wie es ist. Wir geben ja nicht auf. Es kommen noch weitere Singles aus dem Album. Und da wird’s dann schon eine noch packen.

Wobei euch Bayerns größter Spartensender Rockantenne relativ fleißig spielt.

Das tun auch einige andere. Es läuft gar nicht schlecht für „Raining“ und wir sind nicht unzufrieden, wie es sich entwickelt. Die Radiolandschaft ist halt allgemein etwas, das mich nicht mehr so sehr überzeugt. Es gibt ein paar Sender, die wirklich noch eigenständige Sendungen produzieren. Aber so dieses typische Formatradio mit Werbeunterbrechungen ist auch nicht wirklich unsere Abteilung. Die Leute die auf uns stehen, hören denke ich nicht so stark diese Sender. Ich glaube, wer uns entdeckt, hat schon eine engere Beziehung zu Musik.

The Seer als „Hobbyband“ zu betreiben gibt einem sicherlich künstlerische Freiheit und Unabhängigkeit und es lässt sich befreit arbeiten ohne großen Druck zu haben.

Ja, absolut! Bei uns kommt der Druck von etwas anderem, nicht aus den Zwängen, denen man sich unterwerfen muss. An denen sind wir nur selbst Schuld, da wir viel selbst machen, wie z.B. unsere Homepage oder das Merchandising. Da bleibt eben viel an einem hängen. Auf der anderen Seite ist das auch ein guter Weg um bei der ganzen Geschichte ein bisschen Geld zu verdienen. Es gibt viele Bands die es heutzutage bereuen, dass sie ihre Rechte dazu abgetreten haben und es gerne selbst machen würden, aber nicht können.

Euer 20-jähriges Jubiläum mit einem neuen Album zu begehen ist schon schön. Aber gibt’s denn kein besonderes Fest oder ein besonderes Konzert passend zum Runden?

Man muss schauen was der Herbst dann bringt. Wir spielen im Sommer noch ein paar Festivals. Und dann im Herbst wollen wir in Clubs gehen, soweit es geht. Da ist dann Augsburg auch ein fester Bestandteil.

"Das Fest" 1996

Wenn Du jetzt auf die lange Bandgeschichte zurückblickst, was waren die drei schönsten und drei schlimmsten Erlebnisse für Dich?

Die schönsten: 1997 die Tour mit ZZ Top war der Hammer. Das Konzert mit The Who in der Olympiahalle im selben Jahr ebenso. Und auch „Das Fest“ 1996 in Karlsruhe. Das waren die drei umwerfendsten. Und wirklich schlimme haben wir eigentlich keine gehabt. Wir hatten mal einen Playbackauftritt auf einer Almwiese für eine ZDF-Nachmittagsshow. Das war nicht so toll. (lacht) Wir haben eigentlich immer unseren Spaß. Auch wenn wir jetzt bei der Einjahresfeier beim Saturn in Senden am Samstagnachmittag spielen. Selbst das macht irgendwie Spaß, weil uns die Musik einfach am Herzen liegt.

Aber ein Saturn ist immer noch besser als ein Baumarkt oder ein Möbelhaus!

Du, Saturn ist spitze! Die haben uns wirklich unterstützt. Die haben sich richtig reingehängt. Wir sind sehr glücklich darüber.

Wenn Du auf The Seer im Jahr 1995 zurückschaust - diese jungen Kerle - was würdest Du ihnen mit dem Erfahrungsschatz von heute sagen?

Mensch, wir haben es schon irgendwie richtig gemacht. (lacht) Wichtig ist einfach sich selbst treu zu bleiben und sich nicht so verbiegen zu lassen, nur die Songs zu spielen, hinter denen man richtig steht. Das ist das Allerwichtigste. Ich glaube, es muss richtig schlimm sein, Musik spielen zu müssen, die man selbst nicht mag. Das wäre der Ratschlag, denen ich ihnen geben würde.

Hiermit wären wir auch schon am Ende angekommen. Brennt Dir noch etwas auf dem Herzen, das Du loswerden möchtest?

Ich finde es spitze wenn sich Leute wirklich für Musik interessieren und fernab vom Mainstream auch mal Bands entdecken, die vielleicht noch viel toller sind!

Danke Shook, für dieses aufgeschlossene und angenehme Gespräch!


Diskografie

Across The Border (1995)
Own World (1996)
Liquid (1998)
Organic (live, 1999)
Rise (2002)
Retrospective (Outtakes, 2003)
Arrival (2005)
The Seer 1990-2005 (DVD, 2005)
Retrospective Vol. 2 (Outtakes, 2006)
Live (CD/DVD, 2007)
Heading For The Sun (2010)

Mario Karl


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