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Artikel

MISERY SPEAKS - Todesblei aus Münster

Info

Gesprächspartner: Misery Speaks

Zeit: 08.08.2006

Interview: E-Mail

Stil: Death Metal

Internet:
http://www.miseryspeaks.com

Die Münsteraner Death Metal Band Misery Speaks hat nicht nur bei uns gute bis sehr gute Kritiken bekommen. Grund genug der Einladung zum Interview zu folgen. Auf unsere Fragen hat Schlagzeuger Janosch Rathmer geantwortet.

MAS:
Wie sehr hat euch das positive Feedback überrascht, oder habt Ihr gar damit gerechnet?

Misery Speaks:
Hey, wir waren natürlich total überrascht über die ganzen positiven Reaktionen der Presse und der Leute die sich unsere Platte gekauft haben. Natürlich haben wir gehofft das die Platte gut ankommt und die Leute sie so gut finden wie wir selbst, aber mit solchen Reaktionen haben wir nicht gerechnet.

MAS:
Erzählt mal etwas über euren Werdegang und wie Ihr zu eurem Plattendeal gekommen seit.

Misery Speaks:
Also unser festes Line Up haben wir Anfang 2001 gefunden. Zwar haben wir schon unter dem Namen schon vorher zusammen Musik gemacht, aber ab dem Zeitpunkt war klar das die Musik die wir spielen wollten Melodic Death Metal sein soll. 2003 haben wir dann unsere erste Platte in Eigenregie aufgenommen und veröffentlicht bevor wir dann 2005 das Rape Of Harmonies Studio aufsuchten um das Demo aufzunehmen was uns dann letztendlich auch den Deal beschert hat.

MAS:
Vor eurem Alveran Debut Album habt Ihr schon eine Eigenproduktion veröffentlicht. Seht Ihr das Album Things Fall Apart als euer eigentliches Debut an, oder markiert das aktuelle Album Misery Speaks einen Neuanfang?

Misery Speaks:
Wir sehen im Prinzip Misery Speaks als Debut Platte an, weil wir zum ersten Mal 100%ig zufrieden sind und es auch das erste Album über ein richtiges Label ist. Es ist auch mit Sicherheit ein Neuanfang, weil jetzt geht es ja erst richtig los und wir müssen uns den Arsch aufreißen um die Leute mit unserem Sound überzeugen.

MAS:
In einigen Reviews war zu lesen das Einflüsse aus dem Metalcore in eurer Musik auszumachen sind. Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Obwohl die beiden Stile Metalcore und Death Metal einige parallelen haben, sehe ich euch eher im Death Metal angesiedelt! Vergleichbar mit
In Flames oder At The Gates. Was ist eure Meinung dazu ?


Misery Speaks:
Wir sehen das genau so wie du, denn die Musik die wir spielen ist halt melodischer Death Metal mit Thrash Einflüssen und einer ordentlichen Portion Heavy Groove. Aber es ist halt so das man immer wieder in diese Schublade gesteckt wird ... Wir haben halt zum Grossteil kurze Haare und unser Label hat eher einen Hardcore Backround also spielen wir Metalcore. Aber ich denke die Leute werden sich selber ein Bild machen.

MAS:
Der Sound eures Albums hat mich direkt beim ersten hören überzeugt. Einen grossen Anteil am druckvollen Sound dürfte Dan Swanö gehabt haben. Wie kam der Kontakt zu ihm zustande, brauchtet Ihr lange um Ihn zur Zusammenarbeit zu ueberreden?
Denn soviel macht er zur Zeit in Hinsicht auf Produktion und Mix nicht !


Misery Speaks:
Das stimmt er macht wirklich nur noch sehr wenig und wenn muss ihm auch gefallen. Wir waren da auch total überrascht und wahnsinnig froh zugleich. Unser Manager hat ihm ein Demo geschickt und nach einigen Wochen kam dann die Antwort das er tierisch Bock hat uns zu mischen. Wir konnten es zunächst gar nicht fassen denn Dan war unser absoluter Wunschkandidat und er hat uns genau den Sound verpasst den wir wollten.... Old School Schweden Sound mit modernem Druck und riesig dicken Eiern hehe

MAS:
Neben Dan Swanö, denke ich hat auch die Crew des Rape of Harmony Studios das beste getan um eure Songs druckvoll zu vertonen. Was hat den Ausschlag gegeben in dieses Studio zu gehen?

Misery Speaks:
Wir haben ja schon unser Demo bei den Jungs aufgenommen und waren von ihrer Arbeitsweise sehr begeistert. Also war klar das wir für das Album auch wieder nach Triptis fahren würden.

MAS:
Eure Songs sind sehr vielschichtig. Meine Favoriten "First Bullet Hits", "Denial" und "All Bones Broken" sind grundverschieden. Wie entstehen die Songs bei euch? Sind alle Bandmitglieder ins Songwriting eingebunden?

Misery Speaks:
Also die meisten Songs haben wir in der Dreierkonstellation Gitarre / Gitarre / Drums geschrieben aber unser neuer Bassist Martin ist auch ein sehr kreativer Kopf und hat auch einige Ideen beigesteuert. Claus (Vokills) kommt dann ganz zum Schluss mit seinen Texten und präsentiert dann halt die Ideen die er zu den Songs hat und wir besprechen dann gemeinsam die Vocallines.

MAS:
Welchen Inhalt haben euren Songtexte ?

Misery Speaks
Also die meisten Texte schreibt natürlich unser Sänger. Es sind zum Grossteil persönliche Dinge die jeder anders interpretieren kann. Ich habe auch einen Text beigesteuert der die Ausbeutung und das sinnlose Abschlachten unserer Umwelt und der Tiere in den Schlachthäusern und Versuchslaboren behandelt.

MAS:
Wie gehts jetzt bei euch weiter?
Mit einem starken Album im Rücken lässt sich gut touren. Gibt es schon Pläne für ein Tour?


Misery Speaks:
Also dieses Jahr ist leider nur eine kleine Tour im Dezember geplant aber es gibt noch einen Haufen Wochenenddates und nächstes Jahr sind wir bereit uns den Arsch abzutouren um den Leuten live ordentlich einzuheizen.

MAS:
Abschliessend, was möchtet Ihr unseren Lesern noch mitteilen ?

Misery Speaks:
Vielen Dank für das Interview... kauft unsere Platte und kommt zu unseren Shows.... Keep the Metal alive & stay fucking brutal.

MAS:
Das werden wir machen, danke für das Interview und viel Erfolg

Das Review zum aktuellen Album Misery Speaks findet Ihr natürlich auf www.musikansich.de

Rainer Janaschke

Rainer Janaschke


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