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Artikel

Wie Die Ärzte zur besten Band der Welt wurden

Info

Autor: Marc Frohner

Titel: Das ist die ganze Wahrheit – Wie die Ärzte zur besten Band der Welt wurden

Verlag: riva Verlag

ISBN: 978-3-86883-676-9

Preis: € 16,99

221 Seiten

Internet:
http://www.rivaverlag.de
http://www.bademeister.com

Das ist die ganze Wahrheit – Wie die Ärzte zur besten Band der Welt wurden ist wohl anscheinend kein so richtig von der Band autorisiertes Werk, zumindest offenbart sein Inhalt keinerlei direkten Kontakt des Autors zur Band und es gibt zudem nicht eine einzige Fotografie... Marc Frohners Buch wirkt daher vielleicht auf den ersten Blick etwas dürftig, recht inoffiziell und bietet eigentlich nichts, was man nicht auch im Internet finden würde.

Trotzdem ist es locker und bequem zu lesen, und für den, der die offizielle Ärzte-Biografie Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf noch nicht gelesen hat, kann es ein guter Einstieg in die Geschichte der Ärzte und auch der Solo-Ambitionen ihrer Mitglieder sein. Durchaus vollständig wird jedenfalls jede Phase der Band und auch jede Veröffentlichung beschrieben, und deutlich preisgünstiger als das mittlerweile fast 15 Jahre alte Standardwerk ist zudem auch noch...

Aber es bleibt doch ein komischer Beigeschmack, dass für dieses Buch anscheinend nicht ein einziges Mal mit einem Bandmitglied gesprochen wurde, es nicht eine einzige Abbildung gibt (nicht einmal ein Plattencover) und auch nicht der Autor auf dem Klappentext oder im Inneren des Buches vorgestellt wird. Und da die Quellenangaben am Ende bis auf die Erwähnung von Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf ausschließlich aus Internet-Links besteht, macht die Sache auch nicht besser. Privates oder Persönliches über die Ärzte werden leider ebenso wenig geboten wie ein Register am Ende des Buches.

Trotzdem ein nettes Buch für einen Einblick in die Geschichte der Ärzte und als gut zu lesende Zusammenfassung auch durchaus empfehlenswert - für einen eingefleischten Ärzte-Fan, der schon alles weiß, aber wohl überflüssig.

Jürgen Weber


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