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Die Geschichte der Sex Pistols als Comic

Info

Autoren: Jim McCarthy & Steve Parkhouse

Titel: Sex Pistols: The Graphic Novel

Verlag: Omnibus Press [OP54340]

ISBN: 978-1780381787

Preis: € 12,99

96 Seiten

Internet:
http://www.sexpistolsofficial.com/
http://www.omnibuspress.com/

Jim McCarthy hat schon einiges an Erfahrung, was die zusammenfassende Aufbereitung von Biographien großer Musiker angeht. So gibt es aus seiner Feder schon Godspeed: The Kurt Cobain Biography und Neverland: The Michael Jackson Graphic mit unterschiedlichen Illustratoren. Für Sex Pistols: The Graphic Novel hat er sich mit Steve Parkhouse zusammengetan, der für die optische Aufbereitung der Geschichte zuständig ist. Und kaum eine Band würde sich wohl besser dafür eignen, wie die Sex Pistols, glich die kurze aber intensive Bandgeschichte doch selbst einem Comic.

Bei Sex Pistols: The Graphic Novel handelt es sich um eine Neuausgabe des 2009 erschienen Originals im kleinen Format, zwischen A4 und A5, das recht handlich daherkommt und doch groß genug ist, um den Illustrationen ihren Raum zu geben. Und diese sind das große Highlight des Buches. Steve Parkhouse gelingt es die Stationen der Band lebendig werden zu lassen und hat viel Wert auf die verschiedenen Ausdrucksweisen der Protagonisten gelegt. Spannend, wie die Energie eines Johnny Lydon (aka Rotten) oder Sid Vicious eingefangen wird, um im anderen Moment die kaputte Fassade und den Irrsinn hinter dem ganzen Hype zu zeigen.

Um die Geschichte zu verstehen, sollte man schon ein wenig Wissen über die Sex Pistols haben. Nicht alles erschließt sich sofort. Aber Jim McCarthy hat einen richtig guten Job dabei gemacht, die wichtigsten Ereignisse für diese gerade mal 96 Seiten zu destillieren und lässt glücklicherweise auch nicht aus, wie das soziale und kulturelle Umfeld in Großbritannien während der Gründung der Sex Pistols war, um die Geschichte besser verstehen zu können. Auch Malcom McLaren und seine Rolle werden natürlich ebenso behandelt. Alles in allem ein gelungener Comic über die Ikonen des Punk.

Ingo Andruschkewitsch


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